Die „Brücke“ dazu ist der von den Dresdnern geliebte humorvolle Reim, der eine lange literarische Geschichte in dieser Stadt hat. Nach außen zeigt die Kampagne: Dresden macht alles etwas anders: Wir bagatellisieren nicht – aber wir belehren auch nicht. Sondern wir begegnen Ressentiments, diffusen Ängsten und Hass mit kultiviertem Humor und Kultur. Typisch Dresden eben.

Dresden ist eine schöne, begehrenswerte Stadt, die Jahr für Jahr wächst – und immer mehr Touristen aus aller Welt für sich einnimmt. Dresdens Vergangenheit und Gegenwart war und wird stark von internationalen Einflüssen und Menschen geprägt. Was könnte das besser beschreiben als der weltbekannte Begriff „Elbflorenz“? Das sieht und spürt man an vielen architektonischen Kostbarkeiten, Kunstschätzen, an berühmten Namen und Straßenschildern, an den Menschen in der Stadt, an der vielfältigen Kulturlandschaft, an der weltweit einmaligen Hightech-Industrie und Forschungslandschaft und an vielem mehr. Doch Dresden hat in letzter Zeit eine untypische Seite von sich gezeigt. Dresdner gehen aus diffusen Ängsten vor dem „Fremden“ auf die Straße. Das Fremde, was diese Stadt erst zu dem gemacht hat, was es heute ist.

Warum diese Aktion?

Diese Kampagne soll unterhalten und aufwecken! Sie soll den Dresdnern und der Welt ins Bewusstsein zurückrufen, wie vielfältig internationale Einflüsse den Alltag bereichern. Wir wollen, dass die Dresdner schmunzeln – und sich dabei der einmaligen Errungenschaften und der besonderen Atmosphäre im täglichen Leben dieser Stadt bewusst werden. Denn: Die Welt bereichert Dresden – jeden Tag.
Wir wollen einen Reflektions- und Denkprozess in Gang setzen, der im besten Fall eine Aktivierung und Bewusstseinsbildung auslöst. Die Botschaft „Die Welt bereichert Dresden. Jeden Tag.“ soll anhand von alltäglichen Beispielen erlebbar und damit nachvollziehbar werden.