Viele von ihnen blieben über Nacht in der sächsischen Landeshauptstadt, um ausreichend Zeit für alle Sehens- und Liebenswürdigkeiten der Stadt zu haben – zum Beispiel für ein frisch gezapftes Pils nach über 150-jähriger Brautradition.

Begeistert sind die Chinesen aber auch vom berühmten Blick auf die historische Altstadt, wie ihn vor über 200 Jahren der italienische Maler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, auf die Leinwand bannte. Zu jener Zeit war das barocke Dresden auch die Residenz des polnischen Königs. Heute hat Dresden ein weiteres Highlight mit polnischen Wurzeln. Das Militärhistorische Museum, eines der größten Geschichtsmuseen Deutschlands, wurde nach Plänen des polnischen Architekten Daniel Libeskind umgebaut und 2011 mit großem Erfolg wiedereröffnet.