Diese Internationalität bereichert Dresden nicht nur indirekt, indem sie den Horizont der Dresdner erweitert, sondern auch direkt, indem sie die Region voranbringt und dazu beiträgt, dass der Standort einer der wichtigsten Plätze für Informationstechnologie in Europa ist.

chemielabor01_webÜber 2.000 Unternehmen mit mehr als 50.000 Mitarbeitern sind hier zu finden. Und weil unsere Forscher das, was sie tun, so gut tun, haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat 2012 beschlossen, das cfaed in einer ersten Förderphase bis Oktober 2017 im Rahmen der Exzellenzinitiative mit 34 Millionen Euro zu unterstützen.

Unsere Wissenschaftler sind an elf verschiedenen Partnerinstituten tätig, darunter die Technischen Universitäten Dresden und Chemnitz sowie zwei Max-Planck-Institute, zwei Fraunhofer-Institute, zwei Leibniz-Institute und das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf.

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Sehr unterschiedliche Fachrichtungen wie Elektrotechnik, Informatik, Chemie, Physik, Biologie und Mathematik  arbeiten dabei transdisziplinär in neun verschiedenen Forschungspfaden zusammen, welche sich in materialinspirierte Pfade, systemorientierte Pfade und einen Inspirationspfad gliedern. Innovative Materialien wie Silizium-Nanodrähte, Kohlenstoff-Nanoröhren oder Polymere, aber auch Chemikalien oder DNA stehen im Fokus. Manche der Themen passen auf den ersten Blick gar nicht zu Elektronik – und doch haben alle Bereiche dasselbe Ziel: Grundlagen für die elektronische Informationsverarbeitung von morgen zu erforschen.

Auf dieser Basis entstehen schnellere, kleinere, zuverlässigere, sicherere und sparsamere Komponenten, die eines Tages in unseren Autos, Handys oder medizinischen Geräten stecken werden.