Doch schon heute profitieren wir deutlich von dieser Entwicklung. Hier bei uns in Dresden basteln Wissenschaftler aus aller Welt an Innovationen, die unsere Zukunftsfähigkeit sichern helfen. Und nicht zuletzt – unsere alternde Gesellschaft braucht Einwanderer, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben will. Abschottung wäre also die sichere Fahrt aufs Abstellgleis.

Weil wir für eine weltoffene Gesellschaft eintreten, sehen wir uns in der Pflicht, auch über die positiven Aspekte zu sprechen, die Weltoffenheit und Gastfreundschaft bedeuten. Parolen, von welcher Seite auch immer, helfen uns nicht weiter. Argumente gepaart mit dem Willen, einander zuzuhören, und zu helfen, all denen, die auf unsere Unterstützung als Flüchtlinge angewiesen sind, schon eher.

Wir brauchen in Dresden dringend einen Dialog über die oben genannten Fragen. Dieser kann und sollte überall stattfinden, sachlich und fair. Als städtisches Unternehmen wollen wir diesen Dialog gemeinsam mit unseren kommunalen Partnern befördern und Veranstaltungen organisieren, bei denen Befürworter und Gegner einer notwendigen Zuwanderung und einer gelebten Umsetzung des Menschenrechts auf Asyl zu Wort kommen.

Gunda Röstel und Johannes Pohl
Geschäftsführer der Stadtentwässerung Dresden

Weitere Informationen: www.stadtentwaesserung-dresden.de