Sie sollen schnell Anschluss und Freunde finden, egal, ob sie hier studieren, arbeiten forschen oder leben, allein sind oder in Familie. Dafür engagieren wir Dresdner  PatenInnen, wobei Interessen, Berufe und Lebensmodelle zusammen passen sollen.  Sie helfen bei den ersten Schritten und Problemen, und sehr oft entstehen aus der Hilfe internationale Freundschaften.

Kurze Zeit nachdem die ersten Paten und „Patenkinder“ gefunden und verbandelt waren,  bestimmten mit Pegida  Ausländerfeindlichkeit und Rassismus das Stadtbild. Der Verein stemmt mit Partnern und vielen Helfern im Januar ein Großkonzert für ein buntes und offenes Dresden – ausschließlich privat finanziert – das Dresdens eigentliches Gesicht zeigte: weltoffen und tolerant. Es folgte eine Bürgerkonferenz, auf der Konfliktthemen offen besprochen  wurden, Lösungsansätze versucht wurden zu finden und dadurch die Probleme der Stadt besser dargestellt werden konnten. Auch diese Veranstaltung  – wiederum völlig  ohne öffentliche Förderung  organisiert– hatte eine große Resonanz. Das vom Verein initiierte Gastmahl unter dem Motto „Dresden isst bunt“ auf dem Altmarkt im Juni wurde über Fundraising finanziert. 

Und inzwischen vernetzte sich Dresden – Place to be, das sich nach wie vor aus Spenden finanziert, mit Projekten und Initiativen, die sich für Asylbewerber und Flüchtlinge engagieren.

Wir wünschen uns, dass alle Verantwortlichen der Stadt mit uns an einem “Strang ziehen“. Tragen wir alle dazu bei, Dresdens Willkommenskultur weiterzuentwickeln und zu stärken.